DOLCEVITA.NEWS bat den energiegeladenen Tourismus-Profi „auf einen Aperitivo“.
Ab 09.09.2026 dürfen sich unsere Gäste vor allem auf eine neue Art freuen, Essen und einen Abend in Villach zu erleben. Im 748 geht es um Social Dining, Sharing und darum, gemeinsam eine gute Zeit zu haben. Viele Gerichte kommen in die Mitte des Tisches, werden geteilt, probiert und miteinander entdeckt. Unkompliziert und ohne große Regeln.
Aber 748 soll mehr sein als gutes Essen und gute Drinks. Es geht genauso um die Atmosphäre, um Musik, Begegnungen und Events und um Abende, die sich einfach entwickeln dürfen. Man kommt vielleicht zum Essen, bleibt auf einen Drink und merkt irgendwann, dass ein paar Stunden vergangen sind.
Wir wollen einen Ort schaffen, an dem man gerne verweilt, Menschen trifft, Neues probiert und die Zeit ein bisschen vergisst. Modern, lebendig und vielleicht ein bisschen anders, als man es bisher aus Villach kennt.
Weil bei uns einfach vieles zusammenkommt: gutes Essen, besondere Drinks, die Lage und vor allem das Lebensgefühl. Gerade auf unserer Terrasse spürt man eigentlich alles, was für mich „Dolce Vita“ ausmacht. Gute Vibes, Genuss und einfach eine schöne Zeit. Es ist ein Ort, an dem man gerne sitzt, ein bisschen länger bleibt und das Leben genießt.
Die Drau zieht sich wie ein Leitfaden durch unsere gesamte Küchenlinie. Hinter jedem Gericht steckt eine Verbindung zu ihr und zu den Regionen, durch die sie fließt. Deshalb findet man bei uns traditionelle Gerichte wie Ritschert oder Kalbsbeuschel genauso wie internationale Gerichte wie Chawanmushi oder Oktopus. Wir wollen die traditionelle Küche bewahren, sie aber gleichzeitig öffnen und internationaler denken. Was alles verbindet, ist für uns der Soulfood-Gedanke. Viel Wohlfühlessen, viel zum Löffeln und Gerichte, die Erinnerungen wecken. Ein bisschen wie früher bei der Oma, nur mit dem Blick über den Tellerrand.
,,Genuss kann unglaublich vieles sein. Das beginnt bei einem richtig guten Espresso an einer Autobahnraststätte, geht über einen entspannten Lunch oder ein gutes Glas Wein bis hin zu einem stundenlangen Dinner mit Familie und Freunden, mit guten Gesprächen und Diskussionen."
Die Entscheidung ist mir tatsächlich nicht schwergefallen. Wenn man die Möglichkeit bekommt, ein sehr etabliertes und gut geführtes Haus zu übernehmen, und gleichzeitig den Freiraum hat, selbst zu gestalten, neue Konzepte zu entwickeln und das Haus zukunftsfit aufzustellen, ist das eine unglaublich spannende Aufgabe. Dazu kommt, dass das VOCO in meiner Heimatstadt liegt und ich seit der Eröffnung einen emotionalen Bezug zu diesem Haus habe. Für mich ist das gerade ein bisschen wie ein großer Spielplatz. Ich darf ausprobieren, weiterentwickeln, modernisieren und gemeinsam mit dem Team Neues schaffen. Genau diese Mischung aus einer starken Basis und ganz viel Gestaltungsmöglichkeit macht mir irrsinnig viel Spaß.
Ursprünglich wollte ich tatsächlich Spitzenkoch werden. Mit 18 musste ich dann allerdings feststellen, dass für die ganz große Küche vielleicht doch ein kleines bisschen Talent gefehlt hat. Also habe ich mich neu orientiert und über ein Traineeprogramm, mein Studium und verschiedene Stationen meinen Weg ins Management im Tourismus gefunden. Da wurde ziemlich schnell klar, dass das wesentlich besser zu mir passt. Für mich gibt es kaum eine schönere Branche. Man arbeitet mit Menschen, kann gestalten, Dinge bewegen und bekommt gleichzeitig unglaublich viel zurück. Wenn man sieht, dass Gäste eine gute Zeit haben, sich wohlfühlen und mit einem Lächeln nach Hause gehen, dann ist das etwas, das mich bis heute motiviert.
Ja, absolut. Genuss gehört für mich zu den wichtigsten Bereichen im Leben. Eine Woche ganz ohne Genuss wäre für mich ehrlich gesagt nur schwer vorstellbar. Und Genuss kann unglaublich vieles sein. Das beginnt bei einem richtig guten Espresso an einer Autobahnraststätte, geht über einen entspannten Lunch oder ein gutes Glas Wein bis hin zu einem stundenlangen Dinner mit Familie und Freunden, mit guten Gesprächen und Diskussionen. Natürlich spielt Wein dabei für mich eine große Rolle. Aber ein „Dolce Vita“-Moment muss nicht immer mit Kulinarik zu tun haben. Das kann genauso ein guter Lauf oder eine Runde mit dem Rad sein. Genuss ist für mich nicht nur Inspiration, sondern auch eine Kraftquelle. Perfekt wird ein „Dolce Vita“-Moment aber vor allem durch die Menschen, mit denen man ihn teilt. Die schönsten Momente mit der Familie haben tatsächlich oft auch mit einem gemeinsamen Essen zu tun.
Natürlich versuchen wir, individuelle Gästewünsche möglich zu machen, wo immer es sinnvoll und machbar ist. Gleichzeitig haben wir einen sehr hohen Anspruch an unsere Dienstleistung und Qualität, den wir jeden Tag verlässlich liefern wollen. Und genau da muss man manchmal auch bewusst „Nein“ sagen können. Denn wenn ein individueller Wunsch auf Kosten der Qualität geht, ist am Ende niemandem geholfen. Der klassische Gedanke, dass der Gast König ist und wirklich jeder Wunsch erfüllt werden muss, lässt sich heute in dieser Form nicht mehr immer abbilden. Für uns bedeutet gute Gastfreundschaft nicht, zu allem „Ja“ zu sagen, sondern aufmerksam zuzuhören, Möglichkeiten zu finden und gleichzeitig unserem Qualitätsanspruch treu zu bleiben.
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