AMERIGO VESPUCCI

Italienischer Nationalstolz

Wenn italienischer Nationalstolz von einem Gegenstand verkörpert wird, dann zweifelsohne vom unvergleichlichen Schiff AMERIGO VESPUCCI. Für viele Kenner ist es das mit Abstand beeindruckendste historische Schiff der Welt.

Fotocredit © Corinna Kofler

Vor genau einem Jahr, am 01.03.2025, kehrte die legendäre AMERIGO VESPUCCI, benannt nach dem gleichnamigen Entdecker, nach ihrer 20-monatigen Welttour zurück nach Triest.

Das bekannteste Segelschulschiff der italienischen Marine, 1930 erbaut und 101m lang, sorgte dabei für unbeschreibliche Gänsehaut-Momente, als es nach seiner Reise, bei der es über 30 Häfen auf 5 Kontinente angesteuert hatte, wieder in heimatliche Gewässern eintraf.

Zig-Tausende Menschen empfingen es unter frenetischem Applaus zu Wasser und an Land.

DOLCEVITA.NEWS wurde die unfassbare Ehre zuteil, beim abendlichen Kapitäns-Empfang mit an Bord sein zu dürfen.

Zweifelsohne: Momente für die Ewigkeit.

Um ein Gefühl für die Dimensionen dieses imposanten Schiffes zu bekommen:

Die Stammbesetzung besteht aus 264 Soldaten, davon 15 Offizieren, 64 Unteroffizieren und 185 Mannschaften.

Mit Ausbildern und Offiziersanwärtern der Marine-Akademie steigt die Besatzung auf bis zu 400 Personen.

Die AMERIGO VESPUCCI ist ein Vollschiff.

Ihr Korpus mit seinen drei imposanten Masten besteht aus genietetem Stahl, die Segel aus klassischen Leinen.

Durch ihre Fregattenform gleicht sie einem Kriegsschiff der früheren Jahrhunderte.

In den Aufbauten befinden sich, neben anderen Einrichtungen, zahlreiche Navigationsinstrumente.

Die Schiffshülle ist schwarz mit zwei umlaufenden Streifen gestrichen.

Diese Streifen deuten die zwei Kanonendecks an, welche die Grundlage für das Design waren.

Die Decksplanken bestehen aus Teak-Holz, das alle drei Jahre ausgetauscht wird.

Die Front und das Heck sind mit aufwendigen Verzierungen versehen.

Am Bug befindet sich eine lebensgroße Gallionsfigur Vespuccis.

Heimathafen der AMERIGO VESPUCCI ist eigentlich „La Spezia“.

Sie dient in erster Linie der seemännischen Ausbildung der Offiziersanwärter der „Accademia Navale“.

Das Schiff nimmt aber auch oft an Segelschiff-Paraden und –Regatten teil.

Fotocredit © Corinna Kofler